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Unser Heckinghausen

Presse

Stadt Wuppertal vom 27.09.2021

Stadtteilzentrum Heckinghausen offiziell eingeweiht

Es setzt einen deutlichen Akzent an der Heckinghauser Straße, ist energie-effizient und barrierefrei und, vor allem, gut 1.000 Quadratmeter größer als sein Vorgänger: Das Stadtteilzentrum Heckinghausen kann jetzt in seinem Neubau die Arbeit wieder aufnehmen.

Zwei Jahre lang war das Stadtteilzentrum in der „Kravatte“ provisorisch untergekommen. Jetzt steht der dreigeschossige Neubau mit 1.675 Quadratmetern dem Stadtteilzentrum wieder zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet, das Land hat eine 90prozentige Förderung und damit 4,46 Millionen übernommen. Die Stadt steuerte 495.000 Euro zu, das Gebäudemanagement, das für die Planung und Bauausführung verantwortlich war, kam mit 900.000 Euro für die Baukostensteigerung auf. 

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind sagte zur Eröffnung: „Das Stadtteilzentrum macht sichtbar, dass Heckinghausen Zukunft hat und eine große Strahlkraft.“ Er dankte allen Beteiligten, die den Neubau des Stadtteilzentrums möglich gemacht und in der Bauphase Hand in Hand gearbeitet hätten. Auch der Leiter des Zentrums, Christof Olivieri, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gebäudemanagements für die gute Zusammenarbeit. Er und sein Team freuten sich sehr auf die Arbeit im neuen Haus.

In Heckinghausen werden zurzeit im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts Sozialer Zusammenhalt mehrere Projekte umgesetzt. So bekommt das Stadtteilzentrum in einem zweiten Bauabschnitt ein neues Außengelände mit einem Spielplatz zur Mohrenstraße hin. Rund eine Million Euro wird hier zusätzlich verbaut, aus dem Förderprogramm werden 802 Millionen davon finanziert, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 200.500 Euro. Insgesamt fließen im Rahmen des Programms elf Millionen Fördermittel in den Stadtteil. Damit werden Plätze (Bayer Platz), Anlagen (Gustav-Müller-Anlage) und Grünanlagen neu gestaltet (Hebbel- und Krautsraße), der Pfälzer Steg erneuert, eine Verkehrsuntersuchung samt Bürgerbeteiligung für die Heckinghauser Straße organsiert und das Quartiersmanagement mit finanziert. 

https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2021/september21/stadtteilzentrum.php (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 27.09.2021

Uwe Schneidewind übergab die Schlüssel an den Leiter des Stadtteiltreffs Christof Oliveri

Heckinghausen. Am Samstagmittag sah man an der Heckinghauser Straße 195 viele strahlende Gesichter: Die Schlüsselübergabe durch Oberbürgermeister Uwe Schneidewind an den Leiter des neuen dreigeschossigen Stadtteilzentrums, Christof Oliveri, war der Anlass für die Freude der zahlreich erschienenen Gäste im neuen Domizil für die Bürger des aufstrebenden Quartiers. Da war der stimmungsvolle „Show-Treppen“-Auftritt des Originals Dörthe aus Heckinghausen im giftgrünen Kleid nur das Tüpfelchen auf dem „i“.

Vor Ort herrschte Begeisterung über den Treff, der zukünftig für Spiel, Kommunikation, Hausaufgaben-Betreuung, Eltern-Café, Gruppen-Arbeit und viele andere Angebote genutzt werden soll, die dem Zusammenhalt im Stadtteil dienen. Zwei Jahre war die „Krawatte“ in der Bockmühle das Ausweich-Quartier: „Was wir als Ausweich-Quartier hatten, hätten andere Stadtteile gern als offiziellen Treff“, so Christof Oliveri. Er und sein Team haben nun rund 1000 Quadratmeter mehr zur Verfügung als in der ehemaligen Krawatten-Fabrik.

„Jetzt hat Heckinghausen drei Wunder: zunächst den einzigartigen Gaskessel, das neue Stadtteilzentrum und demnächst die neue Schule“, zeigte sich Sozial-Dezernent Stefan Kühn angetan von der Einrichtung im Herzen des Stadtteils. Lob von allen Seiten für die Projektleiterin Andrea Simon vom Gebäude-Management Wuppertal (GMW), die stolz meinte: „Mein Wunsch, war, dass wir im Sommer 2021 fertig werden sollten. Das hat bis auf wenige Tage trotz Corona geklappt, und es ist noch schöner geworden als ich es mir erhofft habe“, sagte sie und gab die Komplimente auch an den Ideengeber René Dietle weiter. GMW-Betriebsleiterin Mirja Montag erläuterte die Funktionen und technischen Daten des energiesparenden und effizienten Passivhauses Stadtteil-Zentrum.

„Dieses Zentrum ist ein besonderer Meilenstein für Heckinghausen, und die Bürgerinnen und Bürger hier merken, dass etwas geht im Quartier, dass Heckinghausen Potenzial hat, seine Zukunft zu gestalten“, stellte Schneidewind fest und bescheinigte dem Stadtteil in Wuppertals Osten „Aufbruchsstimmung. Er dankte vor allem Andrea Simon und Christof Oliveri und seinem Team, hob aber auch die kraftvolle Unterstützung des Landes NRW hervor.

Da hakte auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Christof Brüssermann ein, der die erkrankte Bezirksbürgermeisterin Renate Warnecke vertrat: „Knapp fünf Millionen Euro hat das neue Zentrum gekostet, von denen die Stadt Wuppertal 495 000 Euro getragen hat. Wenn man sich hier umsieht, kann man nur sagen, dass es gut angelegtes Geld ist.“

Eine der Gruppen, die neben dem Bürgerforum das neue Stadtteilzentrum künftig nutzen werden, ist „Zwar“ (Zwischen Arbeit und Ruhestand). Eine Frage in die Runde nach dem ersten Eindruck wurde begeistert mit „Super“, beantwortet. Anke Prohm informierte die muntere Schar über die zukünftigen Nutzungszeiten („Immer in der ungeraden Woche“) für Spiele und Diskussionen, die auf jeden Fall eifrig frequentiert werden. Vermisst wird von den Heckinghauser Leseratten eigentlich nur die rote Bücherzelle, die früher dort stand, wo heute das auch architektonisch bemerkenswerte Stadtteilzentrum ein attraktiver Blickfang ist.Dass draußen seitlich und hinter dem Zentrum noch Baufahrzeuge zu sehen sind, liegt daran, dass noch einmal rund eine Million Euro für Spielplatz und Grünflächen in die Hand genommen werden, informierte Sozial-Dezernent Stefan Kühn. „Und dann werden der Bayer-Platz und die Gustav-Müller-Anlage gegenüber dem Lazarus-Haus in Angriff genommen.“

„Krawatte“

Wie die 400 Quadratmeter der „Krawatte“ ab 1. Oktober sinnvoll genutzt werden sollen, steht noch nicht abschließend fest. Sozialdezernent Stefan Kühn sagte: „Wir haben da verschiedene Optionen, weil es sich hier um eine hochinteressante Immobilie handelt. Wir sind natürlich bestrebt, das Gebäude nicht brach liegen zu lassen, sondern es mit neuem Leben zu erfüllen. Auf jeden Fall wird es eine städtische Nutzung geben. Ob als Kita, ob für Kultur und musikalische Jugendbildung, ist noch nicht entschieden.“ Es könnte auch sein, dass die Räume für die neue Gesamtschule in unmittelbarer Nähe genutzt werden. Auf keinen Fall solle das Gebäude verkauft werden.

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertal-schluesseluebergabe-im-stadtteilzentrum-heckinghausen_aid-63102721 (Öffnet in einem neuen Tab)

Wuppertaler Rundschau vom 27.09.2021

Eine gute Stube für Heckinghausen

Wuppertal. Es setzt einen deutlichen Akzent an der Heckinghauser Straße, ist Energie-effizient und barrierefrei und, vor allem, gut 1.000 Quadratmeter größer als der Vorgänger: Das Stadtteilzentrum Heckinghausen kann jetzt in seinem Neubau die Arbeit mit Spieltreff, Elterncafé, Hausaufgaben-Betreuung und vielen weiteren Angeboten wieder am alten Standort aufnehmen.

Zwei Jahre lang war das Stadtteilzentrum in der „Kravatte“ provisorisch untergekommen. Jetzt steht der dreigeschossige Neubau mit 1.675 Quadratmetern dem Stadtteilzentrum wieder zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet, das Land hat eine 90prozentige Förderung und damit 4,46 Millionen übernommen. Die Stadt steuerte 495.000 Euro zu, das Gebäudemanagement, das für die Planung und Bauausführung verantwortlich war, kam mit 900.000 Euro für die Baukostensteigerung auf.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind sagte zur Eröffnung: „Das Stadtteilzentrum macht sichtbar, dass Heckinghausen Zukunft hat und das Potenzial, diese zu gestalten.“ Er dankte allen Beteiligten, die den Neubau des Stadtteilzentrums möglich gemacht und in der Bauphase Hand in Hand gearbeitet hätten. Auch der Leiter des Zentrums, Christof Olivieri, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gebäudemanagements für die gute Zusammenarbeit. Er und sein Team freuten sich sehr auf die Arbeit im neuen Haus.

In Heckinghausen werden zurzeit im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Sozialer Zusammenhalt“ mehrere Projekte umgesetzt. So bekommt das Stadtteilzentrum in einem zweiten Bauabschnitt ein neues Außengelände mit einem Spielplatz zur Mohrenstraße hin. Rund eine Million Euro wird hier zusätzlich verbaut, aus dem Förderprogramm werden 802 Millionen davon finanziert, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 200.500 Euro.

Insgesamt fließen im Rahmen des Programms elf Millionen Fördermittel in den Stadtteil. Damit werden Plätze (Bayer Platz), Anlagen (Gustav-Müller-Anlage) und Grünanlagen neugestaltet (Hebbel- und Krautsraße), der Pfälzer Steg erneuert, eine Verkehrsuntersuchung samt Bürgerbeteiligung für die Heckinghauser Straße organsiert und das Quartiersmanagement mitfinanziert.

https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/neues-stadtteilzentrum-eine-gute-stube-fuer-wuppertal-heckinghausen_aid-63106665 (Öffnet in einem neuen Tab)

wuppertal-total vom 25.09.2021

Neues Stadtteilzentrum für Heckinghausen geht an den Start

Es setzt einen deutlichen Akzent an der Heckinghauser Straße, ist Energie-effizient und barrierefrei und, vor allem, gut 1.000 Quadratmeter größer als sein Vorgänger: Das Stadtteilzentrum Heckinghausen ist fertig und kann jetzt in seinem Neubau die Arbeit mit Spieltreff, Elterncafé, Hausaufgaben-Betreuung und vielen weiteren Angeboten wieder am alten Standort aufnehmen.

Zwei Jahre lang war das Stadtteilzentrum in der „Kravatte“ provisorisch untergekommen. Jetzt steht ein dreigeschossige Neubau mit 1.675 Quadratmetern an der Heckinghauser Straße dem Stadtteilzentrum wieder zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet, das Land hat es zu 90 Prozent gefördert und damit 4,46 Millionen Euro übernommen. Die Stadt steuerte 495.000 Euro bei, das Gebäudemanagement, das für die Planung und Bauausführung verantwortlich war, kam mit 900.000 Euro für die (derzeit wohl unvermeidlichen) Baukostensteigerungen auf. 

„Das Stadtteilzentrum macht sichtbar, dass Heckinghausen Zukunft hat.“ (Uwe Schneidewind, Wuppertaler Oberbürgermeister)

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind bescheinigte bei der Eröffnung: „Das Stadtteilzentrum macht sichtbar, dass Heckinghausen Zukunft hat und das Potenzial, diese zu gestalten.“ Er dankte allen Beteiligten, die den Neubau des Stadtteilzentrums möglich gemacht und in der Bauphase Hand in Hand gearbeitet hätten. Der Leiter des Zentrums, Christof Olivieri, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gebäudemanagements für die gute Zusammenarbeit. Er und sein Team, berichtete er, freuten sich sehr auf die Arbeit im neuen Haus.

In Heckinghausen werden zurzeit im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts Sozialer Zusammenhalt mehrere Projekte umgesetzt. So bekommt das Stadtteilzentrum in einem zweiten Bauabschnitt ein neues Außengelände mit einem Spielplatz zur Mohrenstraße hin. Rund eine Million Euro wird hier zusätzlich verbaut, davon werden aus dem Förderprogramm 802 Millionen finanziert, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 200.500 Euro. Insgesamt fließen im Rahmen des Programms elf Millionen Euro an Fördermitteln in den Stadtteil. Damit werden Plätze (Bayer-Platz), Anlagen (Gustav-Müller-Anlage) und Grünanlagen an der Hebbel- und Krautsraße neu gestaltet, die Wupperbrücke Pfälzer Steg erneuert, eine Verkehrsuntersuchung samt Bürgerbeteiligung für die Heckinghauser Straße organisiert und das Quartiersmanagement mit finanziert.

https://wuppertal-total.de/stadtleben/neues-stadtteilzentrum-fuer-heckinghausen-geht-an-den-start/ (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 06.09.2021

Bayerplatz ist fast fertig

Heckinghausen. Die Umgestaltung läuft, unter anderem ist ein neuer Bolzplatz entstanden.

Der Spiel- und Bolzplatz Bayerplatz ist wie eine kleine Insel in der Großstadt. Er liegt in Heckinghausen zwischen der Widukind-, Waldeck- und Werlestraße, und wurde zuletzt umgestaltet. Entstanden ist unter anderem ein neuer Bolzplatz, den einige im Stadtteil schon „das Stadion“ nennen. „Der umfangreiche Schutz ist aber notwendig“, sagt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Christoph Brüsermann (CDU). „Schließlich liegt der Platz an einer Hauptverkehrsstraße.“ Er findet die Lösung, die baugleich mit dem Platz an der Junior-Uni sei, „in Ordnung“.

Die Umgestaltung begann bereits im vergangenen Jahr, coronabedingt zogen sich die Arbeiten aber bis in dieses Jahr. Recycelt wurde dabei auch: Für die Neugestaltung des Bodens der Grünanlage an der Kölner Straße in Elberfeld, die bald ansteht, werden Melaphyr-Mosaikpflastersteine des Bayerplatzes wiederverwendet. Aktuell laufen in Heckinghausen noch Arbeiten der WSW an der Werlestraße, die bis Ende September abgeschlossen sein sollen. Arbeiten der Stadt im Gehwegbereich dauern noch bis Mitte Oktober. In dieser Zeit folgen dann auch noch die Gehölzpflanzungen im Bereich Bayerplatz, wo Sitzelemente auch zum Skaten einladen. Elf neue Bäume sollen dort ihre Heimat finden. In einem zweiten Bauabschnitt kommen die Hochbeete für das sogenannte „Urban Gardening“ hinzu – dem Gärtnern mitten in der Stadt. Die Boulebahn ist im Zuge der Grundsanierung verschwunden. Insgesamt investiert die Stadt im laufenden Jahr 4,2 Millionen Euro für Spiel- und Bolzplatzprojekte in Wuppertal. (step/est)

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/bayerplatz-ist-fast-fertig_aid-62569307 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 11.08.2021

Neues Stadtteilzentrum in Wuppertal-Heckinghausen ist fast fertig

Heckinghausen. Die Wellblechfassade mit den bunten Fensterrahmen des neuen Stadtteilzentrums ist schon länger ein Hingucker im Stadtteil. Im Inneren ist inzwischen ebenfalls schon viel so, wie es bald von den Kindern und Jugendlichen, von Initiativen und Organisationen im Stadtteil in Besitz genommen werden kann.

Die WZ hat sich von Hausherr Christof Oliveri und Architektin Andrea Simon durch das Gebäude führen lassen.

Die Führung beginnt auf der Rückseite, wo noch Geröll zu überwinden ist, denn das Außengelände wird erst 2022 gestaltet. Christof Oliveri, Leiter des Stadtteiltreffs, öffnet eine Tür zum würfelförmigen Anbau. „Das hier wird das Herzstück des Kinder- und Jugendbereichs“, sagt er stolz und präsentiert einen hohen hellen Raum – noch leer, aber schon mit Atmosphäre. An drei Seiten kommt Tageslicht durch bodentiefe Fenster, zudem durch eine Luke im Flachdach. Eine Treppe führt zu einer Galerie und in die erste Etage. „Das wird der Cafébereich des offenen Kinder- und Jugendbereichs“, erklärt Oliveri. „Am Wochenende können hier auch Veranstaltungen stattfinden.“

Nebenan liegt eine Küche, dank mehrerer Türen von unterschiedlichen Bereichen aus nutzbar. Weitere multifunktionale Räume mit Holzboden und weißen Wänden sind unter anderem als Hausaufgaben- oder Veranstaltungsräume vorgesehen, in einem soll das Reparaturcafé eine Heimat finden.

Im ersten Stock gibt es einen weiteren Raum mit Wow-Effekt: Eine der mehr als sieben Meter hohen Wände wird Kletterwand. Oben verläuft wieder eine Galerie. Hier soll es nicht nur Sport- und Bewegungsangebote geben, sondern auch Veranstaltungen.

Fenster wirken wie zufällig über die Wand verstreut

Im ganzen Haus liegen die Fenster nicht auf einer Linie, sondern wirken zufällig über die Wand verstreut. Andrea Simon, Architektin und Projektleiterin des Gebäudemanagements erläutert, dass auf diese Weise jedes einen anderen Ausblick auf den Stadtteil biete. Einige der Fenster haben eine besonders breite Einfassung aus Holz. Die dürfen Besucher als Logenplatz mit Blick auf die Straße nutzen.

Obwohl durch die verstreut verteilten Fenster mehr Licht ins Gebäude fällt, sind es wenig Fensterflächen im Verhältnis zu Wandflächen. „Das ist optimal für ein Passivhaus“, erläutert Andrea Simon. Denn als zertifiziertes Passivhaus ist das Gebäude erbaut. Dicke Dämmschichten halten es im Winter warm und im Sommer kühl. Lüftung und Wärmepumpe sorgen für gutes Raumklima. Auf dem Dach fängt eine Photovoltaikanlage Sonnenenergie ein.

Das neue Haus steht für Aufbruch in Heckinghausen

An der Gestaltung des Hauses waren Kinder und Jugendliche sowie Gruppen im Stadtteil beteiligt. Oliveri berichtet, dass es ihrer Mitwirkung zu verdanken ist, dass das Haus viele Zugänge hat, Bereiche für unterschiedliche Veranstaltungen voneinander getrennt werden können. Eine digitale Schließanlage ermöglicht eine zeitlich und räumlich begrenzte Schlüsselgewalt. Für einige Gruppen stehen auch Büros zur Verfügung. Platz gibt es viel – bis zu 200 Nutzer pro Tag sollen möglich sein.

Ein Eröffnungsfest kann es wegen Corona nicht geben. „Es werden eher Eröffnungswochen werden“, kündigt Oliveri an. Er weiß, dass einige der Besucher dem alten Haus noch hinterhertrauern, aus dem Stadtteil hat er Bemerkungen über die Modernität des Gebäudes gehört. Er ist sich aber sicher, dass alle Nutzer bald die Möglichkeiten des Hauses schätzen werden. Und mit Blick auf die zahlreichen Initiativen im Stadtteil, die das Haus künftig nutzen können, sagt er: „Es steht für Aufbruch.“

Info: Daten

Der alte Stadtteiltreff hatte rund 600 Quadratmeter, der neue 1600 und ist komplett barrierefrei. Vor zwei Jahren begann der Abriss des alten Treffs, am 25. September soll im neuen die Schlüsselübergabe stattfinden. Rund 5 Millionen Euro kosten Abriss und Neubau, 90 Prozent werden über die EU und das Programm Soziale Stadt gefördert.

https://www.wz.de/nrw/neues-stadtteilzentrum-in-heckinghausen-ist-fast-fertig_aid-62092361 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 08.06.2021

Die Botschaft am Gaskessel in Heckinghausen

Der Gaskessel in Heckinghausen ist als Zentrale des Projektes Circular Valley der Wuppertaltalbewegung nun auch optisch erkennbar.

Der Gaskessel in Heckinghausen ist als Zentrale des Projekts Circular Valley der Wuppertalbewegung nun auch optisch erkennbar. Auf einem riesigen Plakat steht in englischer Sprache: „Grow the economy - protect the environment.“ Das heißt frei übersetzt: Lass die Wirtschaft wachsen - schütze die Umwelt. Am Anfang stand die Idee, Wuppertal und das Rheinland zum Zentrum der Kreislaufwirtschaft zu machen. Inzwischen hat die Initiative zahlreiche Mitstreiter und Unterstützer gefunden, die dem Verbrauch von Ressourcen neue Ideen entgegensetzen wollen. Der Gaskessel eignet sich als Symbol für das Circular Valley, weil er nach der ersten industriellen Nutzung selbst als Ort für Veranstaltungen, Gastronomie und Sport recycelt und reaktiviert worden ist.

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/stadtteile/barmen/die-botschaft-am-gaskessel-in-heckinghausen_aid-59080959 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 21.05.2021

Heckinghauser Straße: Ringen um Kompromiss

Heckinghausen. 60 Teilnehmer waren bei der Online-Bürgerveranstaltung zum Umbau dabei. Die Meinungen gingen auseinander.

Wie lässt sich die Heckinghauser Straße umgestalten? Für die Stadt steht fest, dass die viel genutzte Straße vom PKW-Verkehr entlastet werden und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer wachsen soll. Deshalb hat die Verwaltung eine Verkehrsuntersuchung für die Heckinghauser Straße und ihre Umgebung in Auftrag gegeben.

Bei einer Online-Bürgerveranstaltung am Donnerstag ging es um den Stand der Untersuchung, die das Beratungsunternehmen PTV und das Ingenieurbüro Fischer Teamplan erstellt haben. Die gut 60 Teilnehmer konnten Fragen stellen und Ideen einbringen. Vorab erhielten Anwohner Fragebögen, um sich zu beteiligen.

Die Ergebnisse der Untersuchung legte Martin Dombrowe von Fischer Teamplan vor. Im Planungsgebiet – Heckinghauser Straße, Widukindstraße und Rauental – gebe es straßenbegleitende und durchgängige Gehwege. Geschäfte und Dienstleister vor Ort ließen sich also gut zu Fuß erreichen. Hinzu komme das ÖPNV-Netz.

Dass die Querungen über die Straßen nicht barrierefrei sind, sei aus der Sicht von Fußgängern „ein großes Manko“. Während für Autos ausreichend Stellplätze vorhanden seien, gebe es Abstellplätze für Fahrräder nur außerhalb des untersuchten Gebiets. Das Radfahren auf der Straße stelle sich als wenig attraktiv dar. Dabei, betonte Dombrowe, seien die Straßen breit genug, um Radwege einzurichten. Auch nach der Umgestaltung müsse alles vor Ort mit dem Auto erreichbar sein, sagte Karsten Apitz, der ein Geschäft an der Heckinghauser Straße hat. Skeptisch äußerte er sich zum weiteren Verfahren: „Planen wir etwas, was am Ende nicht angenommen wird?“

Dass Autofahrer genügend Platz zum Be- und Entladen brauchen, sah Manfred Meyers von der Initiative Miteinander Füreinander Heckinghausen ein. Gleichzeitig wandte er sich gegen die „übermäßige Dominanz“ des Autoverkehrs. Ein „Premium-Radweg“, der beispielsweise von der Langerfelder Trasse über die Heckinghauser Straße bis zum Alten Markt verlaufe, könne ein Anreiz sein, „dass viele Leute auf das Rad umsteigen“.

Sie könne sie sich an keinen Baum an der Heckinghauser Straße erinnern, so Alice Liedtke: „Es geht darum, Grün in die Stadt zu bringen.“

Weitere Teilnehmer regten an, Alternativen wie Carsharing und Elektromobilität in die Planung einzubeziehen. Es gab aber auch Stimmen, die sich gegen den „Aufbau von Wolkenkuckucksheimen“ und für bescheidenere Konzepte aussprachen. „Am Ende geht es darum, einen Kompromiss für alle Verkehrsteilnehmer zu finden“, so Jan Malik von PTV. dad

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/stadtteile/barmen/heckinghauser-strasse-ringen-um-kompromiss_aid-58336665 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 20.05.2021

Zahlreiche Bürger melden sich zu Wort

Heckinghausen: Beteiligung läuft

Ende Dezember könnte feststehen, wie die Heckinghauser Straße, die Straße Rauental und die Widukindstraße nach dem geplanten Umbau aussehen. Sollte es Corona-bedingte Verzögerungen geben, könnte es auch Januar oder Februar werden. Das sagt Nalan Cicek aus dem Bereich Städtebau der Stadt. Über einen Riesenbildschirm war sie der Sitzung der Bezirksvertretung zugeschaltet.

Sie skizzierte dabei den Fahrplan des Projekts, für das als eine der Grundlagen eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben worden war. Cicek: „Bis Mitte Juni läuft die Beteiligungsphase.“ Da können Bürger ihre Wünsche, Anregungen und Kritik einbringen. Auf der Internetseite (siehe unten), gib es demnächst auch einen Link für einen virtuellen Spaziergang durch die drei Straßen mit detaillierten Ansichten und Daten. Plakate in Schaufenstern und im Quartiersbüro sollen zum Mitmachen einladen. Vier Termine für Sprechstunden sind geplant. Wann sie stattfinden sollen, steht noch nicht fest. Und nicht zuletzt sind an die Anwohner der drei Straßen Fragebögen verteilt worden. „In vier Sprachen“, sagt Cicek, „in Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch. Das war vor einer Woche, und wir haben schon 50 Rückmeldungen. Das ist für eine solche Aktion schon ziemlich gut.“ Am heutigen Donnerstag, 20. Mai, ab 18 Uhr, sind interessierte Bürger zu einer digitalen Veranstaltung geladen. Die Stadt wird mit den beauftragten Planern über die Ziele der Umgestaltung und den Stand der Verkehrsuntersuchung berichten. An die Beteiligungsphase, so Cicek, wird sich die Konzeptentwicklung anschließen. Mit den Planern sei vereinbart worden, drei Entwürfe pro Straßenzug zu entwickeln. Auch zu diesen wird die Meinung der Bürger eingeholt. Im Herbst ist eine zweite Veranstaltung angedacht.

Ideen für einen nachhaltigen Stadtteil

Konkrete Vorstellungen von einem lebenswerten, nachhaltigen Stadtteil hat man auch bei der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen. Bei dem Konzept „Neue Mitte Heckinghausen“ steht der Platz um den Gaskessel, „autofrei und begrünt“ im Mittelpunkt. Mit Ausstrahlung zur Wupper und zur Heckinghauser Straße, einer Verbindung zur Nordbahntrasse und einem Prämiumradweg über Bockmühle, Lenneper Straße und, in der ersten Ausbaustufe, bis Laaken. Manfred Meyers berichtete der Bezirksvertretung.

Auch über die „Neue Mitte“ wird in einer Online-Veranstaltung informiert: Mittwoch, 26. Mai, 18 bis 20 Uhr. Zugangsdaten gibt es nach einer E-Mail anmitfuerheckgmailcom
Hier gehts zur Beteiligung: unser-heckinghausen.de

WZ vom 18.05.2021

BV: Heckinghauser Straße im Fokus

Heckinghausen. Die Bezirksvertretung Heckinghausen trifft sich am Dienstag, 18. Mai, im Barmer Rathaus.

Wenn sich die Bezirksvertretung am Dienstag, 18. Mai, um 19 Uhr zur Sitzung im Barmer Rathaus trifft, sind Nalan Cicek (Städtebau der Stadt) und Elke Stapf (Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt) dabei. Sie berichten über den neusten Stand zum geplanten Umbau der Heckinghauser Straße.

Dazu gehört der Sachstand bei der städtebaulichen Verkehrsuntersuchung. Grundsätzlich geht es darum, eine Entlastung beim Autoverkehr zu erreichen und dafür zu sorgen, dass sich Fußgänger und Radfahrer wohler fühlen. Weitere Teilnehmer sind Günter Wahle und Manfred Meyers von Miteinander Füreinander Heckinghausen. Sie erstatten den Bezirksvertretern einen mündlichen Bericht. Zu den übrigen Tagesordnungspunkten gehört die Einrichtung einer Tempo-30-Strecke auf der Freiligrathstraße sowie der Ausbau eines Parkstreifens im Kurveninnenbereich.

Die Bezirksvertretung, die angehört werden muss, bevor im Verkehrsausschuss entschieden wird, hatte den Punkt in ihrer vergangenen Sitzung verschoben. Sie wollte von der Verwaltung wissen, ob ein barrierefreier alternativer Fußweg durch die Grünanlage möglich wäre. Maximal 20 Zuhörer sind zugelassen. Anmeldung per Telefon unter 0202/563-5540 oder per E-Mail an oliver.saurinstadt.Wuppertalde

https://www.wz.de/nrw/bv-heckinghauser-strasse-im-fokus_aid-58183595 (Öffnet in einem neuen Tab)

Wuppertaler Rundschau vom 10.05.2021

Ziel: Weniger Pkw, mehr per Rad und zu Fuß

Wuppertal. Die Stadt Wuppertal berichtet in der kommenden Woche über den Stand eines Konzepts für die Umgestaltung der Heckinghauser Straße, der Widukindstraße und Rauentals – am Dienstag (18. Mai 2021) in der Bezirksvertretung Heckinghausen und am Donnerstag (20. Mai) ab 18 Uhr bei einer digitalen Veranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Im Rahmen einer städtebaulichen Verkehrsuntersuchung wird nach einer Möglichkeit gesucht, die betreffenden Straßen deutlich vom Pkw-Verkehr zu entlasten und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende zu steigern.

Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen und eigene Ideen in den Prozess einbringen. Außerdem erhalten die Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit, sich über Fragebögen, die in den nächsten Tagen verteilt werden, einzubringen. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Teilnahme und den technischen Voraussetzungen gibt es unter www.unser-heckinghausen.de

https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-heckinghausen-weniger-pkw-mehr-per-rad-und-zu-fuss_aid-58023885 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 10.05.2021

Pläne für den Umbau der Heckinghauser

Heckinghausen. Welche Ziele hat ein geplanter Umbau der Heckinghauser Straße? Wie geht es mit der Verkehrsuntersuchung weiter? Darüber informiert die Stadt am Dienstag, 18. Mai, die Bezirksvertretung Heckinghausen und am Donnerstag, 20. Mai, 18 Uhr, interessierte Bürger in einer Online-Veranstaltung.

Die Stadt widmet sich seit 2016 der Aufwertung des Bezirks Heckinghausen, nutzt dafür Mittel aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek). In diesem Rahmen wird auch ein Konzept für die Umgestaltung von Heckinghauser Straße, Widukindstraße und Rauental entwickelt. Die untersuchten Straßen sollen vom Pkw-Verkehr entlastet werden und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrende soll wachsen. Dafür gibt es eine städtebauliche Verkehrsuntersuchung.

Über den Stand der Dinge bekommt die Bezirksvertretung am Dienstag, 18. Mai, Auskunft von Nalan Cicek aus dem Bereich Städtebau der Stadt und von Elke Stapff, Koordinatorin des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“.

Am Donnerstag, 20. Mai, sind ab 18 Uhr interessierte Bürger zu einer digitalen Veranstaltung mit der Software „Clickmeeting“ geladen. Die Stadt wird mit den beauftragten Planern über die Ziele der Umgestaltung und den Stand der Verkehrsuntersuchung berichten. Bürger können Fragen stellen und Ideen einbringen.

Zusätzlich erhalten Anwohner der zu untersuchenden Straßen in den nächsten Tagen Fragebögen und können darüber Ideen einbringen.

Der Umbau der Heckinghauser Straße ist seit Jahren Thema im Bezirk – Streitpunkt war dabei auch die Frage, ob eine schmalere Straße den Verkehr fassen kann.

Infos zur Veranstaltung und den technischen Voraussetzungen gibt es auf
www.unser-heckinghausen.de

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertal-plaene-fuer-den-umbau-der-heckinghauser_aid-58023289 (Öffnet in einem neuen Tab)

Stadt Wuppertal vom 07.05.2021

Verkehrsuntersuchung: Ideen für Heckinghausen gefragt

Die Stadt widmet sich seit 2016 der Aufwertung des Bezirks Heckinghausen und setzt mit Mitteln aus dem Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt Maßnahmen aus dem ISEK um, unter anderem die Städtebauliche Verkehrsuntersuchung. Im Rahmen der Städtebaulichen Verkehrsuntersuchung wird ein Konzept für die Umgestaltung der Straßen Heckinghauser Straße, Widukindstraße und Rauental entwickelt. Dabei wird nach einer Möglichkeit gesucht, die untersuchten Straßen deutlich vom Pkw-Verkehr zu entlasten und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrende zu steigern.

Am Dienstag, 18. Mai, werden Nalan Cicek und Elke Stapff die BV Heckinghausen informieren. 

Am Donnerstag, 20. Mai, findet ab 18 Uhr eine digitale Veranstaltung statt, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Die Stadt wird dann gemeinsam mit den beauftragten Planern über die Ziele der Umgestaltung und den aktuellen Stand der städtebaulichen Verkehrsuntersuchung berichten. Außerdem können die Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und eigene Ideen in den Prozess einbringen. Zusätzlich erhalten die Anwohner der zu untersuchenden Straßen die Möglichkeit, sich über Fragebögen, die in den nächsten Tagen verteilt werden, ebenfalls mit Ideen einzubringen.

Die Stadt lädt alle Interessierten zur online-Veranstaltung am Donnerstag, 20.Mai , ab 18 Uhr, via Clickmeeting ein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Teilnahme und den technischen Voraussetzungen gibt es demnächst unter www.unser-heckinghausen.de.

https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2021/mai21/heckinghsn.php (Öffnet in einem neuen Tab)

Wuppertaler Rundschau vom 08.04.2021

5,2 Millionen Euro fließen nach Wuppertal

Wuppertal / Düsseldorf. Wuppertal erhält aus dem Städtebauförderprogramm 2021 des Landes NRW rund 5,2 Millionen Euro. Das haben die die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Christian Untrieser und Jens-Peter Nettekoven am Donnerstag (8. April 2021) bestätigt.

Demnach gehen 1,661 Millionen Euro nach Heckinghausen für die Außenanlagen des Stadtteilzentrums, den Neubau Pfälzer Weg, das Quartiersmanagement und die Gustav-Müller-Anlage. Der Ersatzneubau der Turnhalle Hardenberg in Elberfeld wird mit 1,5 Millionen Euro gefördert und die Umgestaltung des Barmer Werth mit 1,312 Millionen Euro. 650.000 Euro sind für weitere Maßnahmen in der Elberfelder Innenstadt vorgesehen, 104.000 Euro für die Elberfelder Nordstadt und den Arrenberg als Verfügungsfonds und den Tag der Städtebauförderung in Zusammenhang mit dem „Solar Decathlon 2022“.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstützt insgesamt 294 Projekte der Stadtentwicklung und 60 Sportstätten (Neubau oder Sanierung) mit insgesamt 368 Millionen Euro.

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/nrw-staedtebaufoerderprogramm-5-2-millionen-euro-fliessen-nach-wuppertal_aid-57237883 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 04.03.21

Neues Licht am Pfälzer Steg

Barmen. Die Stadt plant eine Neugestaltung des Pfälzer Stegs. Schlechter sieht es an der Saarbrücker Straße aus.

Thorsten Niebuhr liegen derzeit zwei fehlende fußläufige Verbindungen aus dem Bereich Heckinghausen zu den Barmer Einkaufsmöglichkeiten am Herzen: Da wäre zunächst der Pfälzer Steg, der die Reichsstraße über die Wupper mit der Berliner Straße und den dort ansässigen Discountern verbindet. Zum anderen die im vorigen Jahr abgerissene Fußgängerbrücke über die Bahngleise, über die man von der Saarbrücker Straße in die Barmer City und zum Rathaus beziehungsweise umgekehrt von der Höhne aus in die Barmer Anlagen gelangt.

Der Sprecher der Ortsgruppe des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland (FUSS) setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass beide Fußwege wieder neu installiert werden, und nennt die Umwege, die von den oft mit schweren Einkaufstaschen beladenen Bürgern bewältigt werden müssen, „nicht akzeptabel“.

Graffiti-Künstler sollen für Gestaltung sorgen

Ein Wunsch dürfte in naher Zukunft erfüllt werden. „Die Stadt möchte in Heckinghausen den Pfälzer Steg neu bauen und so eine attraktive Verbindung für Fußgänger und Radfahrer im Stadtteil schaffen“, heißt es in einer Erklärung der Stadt. Die rund 40 Meter lange Verbindung zwischen Reichsstraße und der Berliner Straße unmittelbar neben dem Bestattungsinstitut Neusel, die derzeit nur aus riesigen Versorgungsrohren der WSW besteht, soll sogar ein echtes Schmuckstück werden. 

Geplant ist eine Stahlkonstruktion, die komplett geliefert und schnell eingebaut werden kann. Um einen Wohlfühleffekt für die Passanten zu schaffen, wird für die Brücke ein eigenes Lichtkonzept entwickelt. Die Innenwände der Brücke werden von Graffiti-Künstlern gestaltet. Entwürfe sind in Arbeit und werden von den Anwohnern bewertet. „Der Pfälzer Steg soll sowohl funktionalen wie auch optischen Ansprüchen gerecht werden“, ist das Vorhaben der Stadt, die auch die Bürgersteige und die Seitenflächen neu pflastern will.

Die Kosten betragen insgesamt 580 000 Euro und werden zu 80 Prozent aus dem Fördertopf „Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen“ bestritten. Der Wuppertaler Eigenanteil liegt bei 116 000 Euro.

Wenn der Rat zustimmt und die Fördermittel zugesagt sind, soll noch in diesem Jahr die Ausschreibung erfolgen und im Frühjahr 2022 mit den Arbeiten begonnen werden. Sehr zur Freude von Barbara Neusel-Munkenbeck, der Chefin des mehr als 200 Jahre alten Bestattungsinstituts. „Der Pfälzer Steg ist für mich ein Teil von Wupperfeld, und der damalige Abbau war für uns Anwohner ein großer Verlust. Ich bin froh, dass dieses Stück Tradition wieder aufleben wird”, sagt sie als langjährige Bewohnerin des Quartiers.

Keine Fortschritte an der Saarbrücker Straße

Weit weniger verheißungsvoll sieht es bei der ehemaligen Fußgängerbrücke an der Saarbrücker Straße über die Bahngleise aus, über die man mittels einer „Spindel“ in die Barmer Innenstadt zum Werth und zum Rathaus gelangt. Dieser lange Jahre baufällige und halbseitig gesperrte Überweg wurde im vorigen Jahr abgerissen, wobei Ende August 2020 ein Teil der Brücke auf die Gleise stürzte und für erhebliche Verkehrsprobleme sorgte.

Wer aus Barmens City ins Wohngebiet unterhalb der Barmer Anlagen oder ins Naherholungsgebiet möchte, muss die Rot-Phase an der Heckinghauser Straße in Kauf nehmen, um über die Treppe zur Höhne zu gelangen. „Vor allem für ältere Menschen unzumutbar“, findet Thorsten Niebuhr. Er plädiert für einen Neubau der Brücke, von der noch die originale Spindel erhalten ist. Die sei mit Rollator und Kinderwagen leichter zu bewältigen als etwa die steile Treppe an der Herzogbrücke.

Doch wie von der Stadt Wuppertal verlautet, ist ein Ersatz derzeit nicht geplant. Thorsten Niebuhr hat aber die Hoffnung nicht aufgegeben. „Wenn ich das richtig sehe, sind an beiden Seiten an der Saarbrücker Straße und am Zugang zur Spindel die Brückenköpfe noch erhalten. Mit etwas gutem Willen der Bahn und der Stadt müsste da doch eine Wiederherstellung der Brücke möglich sein.“

https://www.wz.de/nrw/neues-licht-am-pfaelzer-steg-in-wuppertal_aid-56590227 (Öffnet in einem neuen Tab)

Wuppertaler Rundschau vom 27.02.2021

Pfälzer Steg: Kleine Brücke mit großer Wirkung

Wuppertal. Der Pfälzer Steg in war seit 1895 eine beliebte Fußgängerverbindung über die Wupper zwischen Reichsstraße und der Berliner Straße. Seit der Steg wegen Altersschwäche abgebaut werden musste, wurde die kleine Brücke von den Anwohnern schmerzlich vermisst. Im Frühling kommenden Jahres soll nun der Bau eines neuen – und zeitgemäßen – Pfälzer Steges starten.

In der aktuellen Planung wird der Pfälzer Steg zu einer attraktiven Fußwege- und Fahrradverbindung – und schlägt, im wahrsten Sinn des Wortes, eine Brücke zwischen den beiden Stadtteilen Heckinghausen und Oberbarmen über die Wupper. Mit dem Neubau und der Aufwertung des Umfeldes soll der Bedeutung des Pfälzer Stegs für die Menschen und der hohen Nutzungsfrequenz Rechnung getragen werden. Dabei werden die Bedürfnisse der Fußgänger besonders berücksichtigt – auch weil die jeweils nächstgelegenen Brücken in 400 beziehungsweise 800 Metern Entfernung Straßenbrücken sind. Außerdem wird es eine sichere und kurze Fahrradverbindung zwischen den Stadtgebieten geben, da der Pfälzer Steg zukünftig auch für Räder nutzbar ist.

Der neue Pfälzer Steg wird eine robuste, wartungsarme Stahlkonstruktion, bestehend aus zwei außenliegenden Hohlkästen als Hauptträger mit dazwischen liegender Gehwegplatte. Mit einer Spannweite von etwa 27 und einer Breite von rund drei Metern lässt sich die Brücke komplett im Werk herstellen. Anschließend wird sie in einem Stück transportiert und an der vorgesehenen Stelle eingehoben. Dadurch reduziert sich einerseits die Bauzeit vor Ort auf ein Minimum – andererseits prognostiziert die Stadt, dass der etwa für Ende kommenden Jahres geplante Einbau der neuen Brücke auch zu einem besonderen Ereignis für viele Menschen in der Nachbarschaft werden wird.

Zur Steigerung des Sicherheitsempfindens und zur Verbesserung der Atmosphäre wird zukünftig auf der Brücke und an dem jeweiligen Zugangsbereich eine neue Beleuchtung – in Zusammenarbeit mit einem Lichtplaner – installiert. Das Licht liefert jeweils eine hohe Mastleuchte an den Brückenzugängen, ergänzende Lichtakzente werden außerdem durch die im Edelstahlhandlauf des Stegs integrierte LED-Beleuchtung gesetzt.

Noch ein Detail: Die bisher hier quer über die Wupper laufende WSW-Fernwärmeleitung wird nach Fertigstellung der Brücke unter ihr „versteckt“, was eine zusätzliche sichtbare Aufwertung des gesamten Areals bringen soll. Die Entscheidung über das 580.000-Euro-Projekt fällt am Montag (1. März 2021) im Stadtrat.

https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/pfaelzer-steg-in-wuppertal-kleine-bruecke-mit-grosser-wirkung_aid-56501945 (Öffnet in einem neuen Tab)

WZ vom 22.02.21

Nächste Etappe für Heckinghausen

Seit 2014 fließt über das Förderprogramm „Soziale Stadt“ von Bund und Land Geld in Projekte zur Stadtentwicklung in Heckinghausen. Für weitere anstehende Projekte in dem Programm, das jetzt „Sozialer Zusammenhalt“ heißt, muss nun der Rat seine Zustimmung geben.

„Nur mit dem Ratsbeschluss können die Anträge gestellt werden“, erklärte Sozialdezernent Stefan Kühn beim Video-Austausch des Sozialausschusses. Dieser war wie die Bezirksvertretung Heckinghausen und diverse weitere Ausschüsse nach einem Votum gefragt, bevor am 1. März der Rat die Fortsetzung des Programms beschließen soll.

Schon abgeschlossen sind die Neugestaltungen der Spielplätze Ziegelstraße (260 000 Euro), Werléstraße (180 000 Euro) und Grillparzer Weg (113 000 Euro). Derzeit in Arbeit sind das neue Stadtteilzentrum (knapp 5 Millionen Euro), das im Sommer fertig werden soll, der Umbau des Bayer-Platzes (585 000 Euro) und die Verkehrsuntersuchung zur Heckinghauser Straße (200 000 Euro). Bewilligt ist auch die Aufwertung der Grünanlage Hebbelstraße/Krautstraße (60 000 Euro), die in diesem Jahr umgesetzt werden soll.

Für dieses Jahr ist außerdem die Aufwertung der Gustav-Müller-Anlage geplant, für die bereits 426 000 Euro bewilligt sind und für die die Stadt Geld für eine Erweiterung (363 000 Euro) beantragt. Für 2021 beantragt ist auch der Bau der Außenanlage des Stadtteilzentrums (1 Million Euro). Geplant ist ein großer Spielplatz an der Mohrenstraße unter anderem mit einer Kletternetz-Kuppel, Trampolinen, einem Laufrad, einer Seilbahn und einem Matsch-Platz. Er soll Ende 2022 fertig sein.

Auch die Erneuerung des „Pfälzer Steg“ über die Wupper (580 000 Euro) soll über das Programm finanziert werden. Die Vorgänger-Brücke musste abgerissen werden.

Weitere Projekte wie etwa Fahrradwege, eine Lichtinszenierung auf der Alten Zollbrücke und der Umbau der Heckinghauser Straße müssen für die nächsten Jahre beantragt werden.

Die Gesamtsumme aller bisher beantragten und geplanten Maßnahmen für Heckinghausen beläuft sich auf knapp 13 Millionen Euro, dabei kommen 11 Millionen aus dem Fördertopf von Bund und Land, zwei Millionen von der Stadt.

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/soziale-stadt-naechste-etappe-fuer-heckinghausen_aid-56384035 (Öffnet in einem neuen Tab)

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